Weltoffen aber nicht beliebig, werteorientiert aber ohne Scheuklappen



                                             

                                                                                                            


Autor des Monats März 2026: 

ERICH VON DÄNIKEN

 

Der bekannte Schweizer Autor ist am vergangenen 10. Januar im Alter von fast 91 Jahren in seinem Heimatland verstorben. Als Kind erlebte er das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Bombardierung von Schaffhausen. Ab dem 13. Lebensjahr besuchte er das Jesuitengymnasium in Freiburg im Üechtland und begann dann seine Ausbildung zum Koch. Nach fast zwanzigjähriger Tätigkeit im Hotel - und Gastronomiegewerbe, widmete er sich fast ausschließlich dem Schreiben von Sachbüchern, in deren Mittelpunkt die Existenz außerirdischer Wesen und Welten steht. Zeitlebens blieb er überzeugt, dass vor langer Zeit Außerirdische die Erde besucht und die dort ansässigen Menschenaffen "veredelt" hatten. Die Urmenschen hätten die außerirdischen Besucher für Götter gehalten. Während die Wissenschaftler von Dänikens Thesen als methodisch fehlerhaft und unseriös abtaten und mitunter auch heftig angriffen, fanden diese weltweit Millionen begeisterter Leser und Anhänger. Seine 49 Bücher - deren Gesamtauflage bei ca. 80 Millionen Exemplaren liegt - wurden in 32 Sprachen übersetzt und stellen somit sicherlich auch ein soziologisches Phänomen dar, das die Sehnsucht unzähliger Menschen nach endgültigen Antworten auf die scheinbar letzten Rätsel der Menschheitsgeschichte ausdrückt. In einem Interview mit dem "Spiegel" verwahrte von Däniken sich bereits 2015 gegen den Einwand, eine Art Religion begründet zu haben: "Ich würde mich noch im Grab umdrehen, wenn irgendwelche Spinner aus meinen Gedanken so was wie eine Sekte machen... Was ich will, ist: 'Redet mal drüber! Denkt drüber nach!' Und plötzlich wird auch das Unmögliche denkbar. Ich will kein Guru sein."